Alle Artikel in: Ziele für Familien

Die Catlins – Neuseelands südlichster Süden

Gaanz, gaanz im Süden, wo es südlicher fast nicht mehr geht (außer auf Stuart Island) haben wir zwei herrliche Tage verbracht. Typische Frühlingstage mit strahlender Sonne und plötzlichen, heftigen Weltuntergangsschauern, dafür aber in einer Landschaft, wie sie die Siedler in der Kolonialzeit vorgefunden (naja, damals fast ausschließlich bewaldet) und zu ihrem Eigen gemacht haben. Sanfte, weiche, grüne Hügel soweit das Auge reicht. Schafe, Kühe und eine traumhaft schöne, raue Küste. Wir haben irgendwie ein bisschen Ruhe gefunden und beschlossenen eine weitere Nacht zu bleiben. Auch unser Stellplatz auf dem New Haven Holiday Park hat seinen Teil dazu beigetragen, denn hinter unserem Camper waren noch 2 Meter Gras und dann nur noch die Bucht und das offene Meer. Inklusive herrlichem Sandstrand und Dünen. Inspiriert von dieser großartigen Weite hab ich beschlossen einen eineinhalbstündigen  ‚Horse Ride’ zu machen. Wer mich kennt weiß, dass ich eigentlich noch nie auf nem Pferd saß, außer die paar Minuten auf Steffis Beauty, aber irgendwie hatte ich das Gefühl, dass das hier eine gute Sache sei. Und so hat mich Sargent brav …

The one and only – Bondi Beach

So Ihr lieben Mitreisenden, während wir schon seit fast zwei Wochen durch wundervolle Neuseeland touren, ist dies der letzte Post über unser geliebtes Sydney. Schön wars, so schön! Wie erwartet haben wir uns unglaublich wohl gefühlt, das tolle Wetter war das ‚Icing on the cake‘ und die Gelassenheit der Sydneysider ist auf uns übergeschwappt. Sogar bei der Anreise zum Flughafen. Wenn ich ne Hand frei gehabt hätte, hätte ich auch ein Bild gemacht. Aber wir waren bepackt wie die Nomaden, als wir zur Central Station gepilgert sind und ich war nur froh, als wir endlich alles auf einen Gepäckwagen am Terminal werfen konnten. Das ein oder andere Mitbringsel hat ja doch seinen Weg ins Gepäck gefunden, am schwersten sind allerdings die gut 12 Zeitschriften, die wir i Dubai und Sydney erstanden haben. Meine Sammlung internationaler Hochzeitszeitungen wächst beständig ;-) An unsere Housesitter Nicole & Fadi: es gibt neues Inspirationsmaterial aus den Emiraten… Die letzten Eindrücke zeigen unseren Weg entlang der Pazifikküste vom Bronte Beach zum legendären Bondi Beach, dem Urknall des Beachlifes in Down Under. …

Taronga Zoo Sydney – Skylineblick inklusive

Dieser Post ist meinen Mädels und den lieben Freunden von Anton gewidmet, mit denen wir so viele schöne Stunden im Karlsruher Zoo verbracht haben. Wir haben bei unserem Rundgang ganz doll an Euch gedacht und uns gewünscht, Ihr wärt dabei gewesen! Mit der Fähre setzt man ab Circular Quay über. Der Zooeintritt ist mit 44 AUD zwar ganz schön heftig, dafür ist die Anlage aber wirklich liebevoll und super schön gemacht. Die Gehege sehen prima aus, den Tieren scheint’s gut zu gehen und es macht Spaß umher zu streifen. Wir sind dem Rat unseres Reiseführers gefolgt und mit der Seilbahn zum oberen Eingang gefahren. Der gesamte Zoo liegt nämlich an einem Hang, d.h. man nur abwärts, wenn man oben anfängt. Und der Blick über die Giraffen hinweg auf die Skyline ist natürlich nur Sahne! Ne Stunde länger hätte die Öffnungszeit aber noch sein können, denn als wir uns gegen fünft gewundert haben, dass uns keiner mehr begegnet, kam auch schon die Lautsprecherdurchsage, dass der Zoo in ein paar Minuten schließt. Die Spinnen haben wir daher …

Oh Manly – ein Strandtraumtag

Darauf haben wir uns ein Loch in den Bauch gefreut: mit der Fähre vom Circular Quay rüber nach Manly fahren, Fish and Chips essen, Strandmode bummeln, spazieren an der Küste und im Sand sitzen. Und es war genau so, wie wir es uns gewünscht haben. Traumwetter, Traummittagsschlaf des Kindes im Baggy, Traumsand und dann auch noch ein leckeres Essen bei Sonnenuntergang. Urlaubsherz, was willst Du mehr?! Die kleine Kreuzfahrt dauert ca. 20 Minuten und da man mit dem 5-Tagesticket, das wir bereits am Flughafen erstanden haben, alle Busse, Züge und auch Fähren nutzen darf, war das nicht die letzte Fahrt, die wir damit zurückgelegt haben. Kosten pro Person für das 5 Tagesticket inkl. Flughafentransfer: 59 AUD.

-3 Grad bei 35 Grad – Dubai Skihalle

Eine Sache ist mir doch glatt beim letzten Post durchgewitscht: die Skihalle in der Mall of the Emirates. Hat man im Fernsehen schon gesehen, wir auch. Daher überrascht es nicht, dass es sie gibt. Was uns aber einen Moment länger vor der Scheibe hat stehen lassen, war die ‚perfekte‘ Landschaft, die scheinbar als Inbegriff des Winters in den Bergen verstanden wird. Da gibt’s Tannen, Iglos, Pinguine, Eisbären, ein Alpenpanorama, natürlich eine Rodelpiste nebst einigen anderen Dingen zum über den Schnee rutschen und eben den 400 Meter langen Hang zum Skifahren. Damit man von draußen, also drinnen, das gemütliche vor den Kaminkuschelgefühl hat, sind die angrenzenden Restaurants und Kaffes im Hüttenstil gehalten. Muss schon sein, wenn zwei Meter weiter Flipflops und Bikinis angepriesen werden.

Dubai – Das Resumé

Mittlerweile sind wir in Sydney angekommen. Aber dazu das nächste Mal mehr. Zuerst ein paar abschließende Eindrücke zu Dubai. Womit ich wirklich nicht gerechnet hab, ist das diese Stadt so überhaupt gar nicht auf Fußgänger ausgerichtet ist. Gar nicht. Es gibt kaum Fußwege und wenn, dann führen sie oft ins Leere, d.h. sie hören einfach an einer großen Straße auf. Es gibt zwar Zebrastreifen, aber die Bordsteine sind nicht abgesenkt und Geländekinderewagen bekommen plötzlich eine neue Bedeutung. Aber wir sind auch die einzigen, die zu Fuß unterwegs sind. Laufen kann man dafür prima in den Malls und da kommen dann ja auch einige Kilometer zusammen. Dubai ist heiß. Ja klar, das wussten wir, aber ich glaube, ich hab noch nirgendwo sonst, diese Hitze gespürt. Im Death Valley in Kalifornien vielleicht, aber dieser heiße Wind ist unvergleichbar. Verrückterweise kam in den letzten Tagen auch noch Nebel hinzu. Wisst Ihr wie sich das anfühlt bei 35 Grad? Als wäre man ein nasses Froteehandtuch im Trockner. So stell ich’s mir jedenfalls vor. Für die Umdrehungen sorgt dann einfach …

Tief durchatmen, anhalten, ausatmen. Dubai tut gut.

Vier Tage lang haben wir nun durchgeatmet, nicht viel geplant und einfach alles auf uns wirken lassen. Es ist schon etwas anderes, wenn man mit einem kleinen Kind unterwegs ist, aber es ist keinesfalls schlechter. Man hat mehr Ruhephasen, alles ist ein wenig langsamer und man entdeckt Dinge, an denen man ansonsten achtlos vorbei gegangen wäre. Anton braucht seinen Mittagsschlaf. Und zwar im Bett, nicht im Buggy. Er war noch nie ein Kinderwagenschläfer. Ist alles viel zu spannend da draußen. Aus diesem Grund planen wir unsere Tage so, dass er am frühen Nachmittag im klimatisierten Hotelzimmer schlafen kann und auch wir damit eine angenehme Pause im Tagestrubel haben. Danach gibt’s was Kleines zu essen, oder ne Abkühlungsrunde im Pool und die zweite Tagesetappe beginnt. Es wird früh Abend hier. Um fünf Uhr ist die Sonne weg und um sechs ist’s fast dunkel. Unser Hotel liegt am Stadtrand und wenn wir gegen vier Uhr am Nachmittag aufbrechen, erleben wir automatisch, wie die Stadt regelrecht erwacht, wenn die Sonne und auch die größte Hitze verschwinden. Die letzten …

Dubai. Ein weiterer Versuch zu Fuß

Jaja, wir wissen, dass das Auto das Hauptverkehrsmittel in Dubai ist. Aber wir lieben es auch sich Städte zu erlaufen bzw. die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen. Leider müssen wir hiermit bekannt geben, dass wir kläglich gescheitert sind. Und es ist nicht irgendwo in der Wüste passierte, sondern mitten auf einem Parkplatz. Wobei die klimatischen Bedingungen sich nicht gravierend unterschieden haben dürften. Wie es dazu kam? Wir wollten auf die Palme. Ganz nach oben, denn dort ist das Hotel Atlantis mit allerlei Tourischnickschnack wie Wasserpark und Aquarium. Letzteres, dass dann schick ‚Lost Chamber’ heißt, war unser Ziel. Das Kind so auch mal Fische sehen, also nichts wie hin, auch wenn der Eintritt 100 Dh (schlappe 20 Euro) pro Person beträgt. So weit der Plan. Auf unserer eigentlich ganz guten Karte aus dem Dumont Reiseführer (auch der kann für nen Städtetripp durchaus empfohlen werden) waren’s ca. 600 Meter von der Metrohaltestelle bis zur Endhaltestelle der Monorail Bahn am Stamm der Palm Jumaira, die dann wiederum bis zur Krone fährt. Beschilderung für Fußgänger? Gibt’s in der ganzen Stadt …