Fotografie
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Weshalb Fotos von der Festplatte runter müssen und warum das bei uns auch mal gerne drei Jahre dauert.

Toskana 2011. Schlappe drei Jahre ist es her, dass wir ne schöne, wenn auch oft verregnete und unüblich kalte Woche mit unseren ehemaligen Nachbarn aus Bonn in der Toskana verbracht haben. Wir hatten eine großzügige Ferienwohnung in einem kleinen Anwesen gemietet, wollten uns die schönen Städte Siena und Florenz anschauen und Espresso trinken in Radda in Chianti den flanierenden Besuchern zusehen.

Wie schön das war, wurde mir erneut klar, als ich kürzlich eine der alten Festplatten angeschlossen habe. Da waren sie: 10GB in Bilder gebannte Erinnerungen. An einen Anton, der noch nicht laufen konnte, an die sagenhaft schöne Landschaft, an sensationelles Eis, lange Abende mit guten Gesprächen und der Erkenntnis, dass der schiefe Turm wirklich sehr schief ist.

Natürlich war dieser Urlaub nicht vergessen, aber viele Erlebnisse waren doch nicht mehr so präsent. Hochzeitshochsaison hin oder her, ich wollte ein Fotobuch, aber schnell. Daher fix alle Bilder nachts bearbeitet, exportiert und sofort in ein Fotobuch gebannt.

Wie macht Ihr das so? Verstauben alle Bilder auf ner CD, nem Stick oder füllen bedächtig den Computer? Das reine Datenhandling hab ich ganz gut im Griff würde ich sagen, doch an der Befreiung der Fotos muss auch immer immer aktiv arbeiten. Seit wir Kinder haben, ists ein bissel besser geworden, dachte ich. Da will man doch schöne Alben für die haben.

Von wegen. Frl. Ida braucht DRINGEND auch ein Babyalbum, unsere zweite Elternzeitreise gibt es nur digital – wenigstens mal strukturiert hier auf dem Blog- und dann sind da noch ältere Sachen wie Marokko, Sardinien und Sizilien, die ein friedliches Dasein fristen. Ohne ne Menge Arbeit, äh, Freude!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier mal zwei Seiten des Layouts des Albums. Meist mach ich das in InDesign, weil ich Vorlagen habe, auf die ich zurück greifen kann. Das ist schön flexibel und man kann auch gut mal Text dazwischen setzen, außerdem kann man bei den meisten Albenproduzenten auch fertige Seiten hoch laden. Bei wem ich private Fotoalben bestelle, hatte ich in diesem Post über Fotoalben schon mal beschrieben.

 

 

4 Kommentare

  1. oh, du hast so recht. ich hab nur ganz vereinzelt mal bilder als abzüge bestellt. all meine erinnerungsschätze schlummern in der festplatte vor sich hin. und aus angst sie zu verlieren sichere ich sie inzwischen doppelt… dabei ist es ja mal echt nicht so schwer ein fotobuch zu bestellen! und viele davon sind ja auch noch super geschenke… ich hab da schon so eine idee :D mal sehen wie lange nun diese idee schlummert und ob ich bald auch ideen doppelt auf festplatten sichere!

  2. Hui, da werden Kindheitserinnerungen wach… Ich glaube fast, in genau diesem Ferienhaus auf dem ersten Bild war ich 1995 mit meinen Eltern im Urlaub. :-)
    Deine Mahnung nehme ich mir zu Herzen; unsere NZ-Bilder von 2011 liegen auch noch sanft schlummernd auf der Festplatte und dürfen nur in unserem Blog immer mal ans Licht. Wenn ich nur mal die Zeit finden würde … seufz.

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