Elternzeit 1
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Mount Cook, der erste Tag

Pures Camperglück am nächsten Morgen: blauer Himmel, türkis farbener See, unverbaute Sicht und ein Frühstück im Freien. Glück für Anton: eine Entenfamilie.

Yippie, bestes Wetter für unsere Exkursion in die Alpen. Der stolze, 3.754 Meter hohe Aoaki Mount Cook ist unser heutiges Ziel und Petrus schien es gut mit uns zu meinen! Dies dachten wir, als wir am Lake Pukaki entlang fuhren (der Fluss auf dem 2. Bild ist übrigens ein künstlicher Kanal und dient der Energiegewinnung). Leider versteckt sich der teilweise mit Eis bedeckte Riese nämlich zu gerne in den Wolken.

Doch jeder Kilometer der 55km langen Sackgasse brachte uns nicht nur den Bergen, sondern auch den Wolken näher und als wir dann am Visitor Center ankamen, hat es auch gründlich angefangen zu regnen. Von Mount Cook war nichts zu sehen. Lediglich die nahen Gletschermassen des Müller Gletschers ließen erahnen, dass sich hinter den Wolkenmassen beindruckendes verbirgt.

Abwarten und Tee trinken. Bzw. abwarten und Nudeln essen war die Devise. Es war Mittag, Anton hatte Hunger und war müde und so machten wir es uns auf einem Parkplatz ein bisschen gemütlich und liesen mal zwei Stunden Regen und Sturm auf uns nieder prasseln.
Mit Erwachen des Kindes schien auch Petrus bessere Laune zu bekommen und wir wagten einen Abstecher ins Tasman Valley, um einen kleinen Track, um einen Blick auf den Tasman Glacier (Neuseelands Größter mit 27km Ausdehnung) zu erhaschen.
Ronald hat Anton ganz tapfer die vielen Stufen und Steine hoch getragen. Der Aufstieg hat sich gelohnt. Unter uns lag ein milchig türkis farbener See mit Eisbrocken, an dessen Ende, leider mit einer grauen Geröllschicht bedeckt, der riesige Tasman Glacier zu erkennen war.

@Sarah M.: Ihr als Hiking Profis werdet Euch hier austoben können. Es gibt großartige Routen, die auch über mehrere Tage ausgedehnt werden können. Mit Anton in der Trage haben wir uns auf max. 3 Stunden beschränkt… Das iCenter hält alle Infos samt Wetterbericht bereit.

Übernachtet haben wir dann auf dem Glentanner Campground, ca. 20km vor Mount Cook Village. Wobei wir später den DOC Campground gesehen haben, der ebenfalls sehr schön liegt. Aber der hat halt keinen Strom und die Nächte waren sehr kalt.

1 Kommentare

  1. Anonymous sagt

    Liebe Katja,
    was für atemberaubende Bilder. Oh, was freuen wir uns auf die Reise. Mein Mann hat die Region auch als Highlight identifiziert. Eure Bilder bestätigen das noch einmal eindrucksvoll. Weiter so: ich bin immer ganz gespannt auf den nächsten Bericht.
    LG und genießt weiterhin Eure Zeit
    Sarah

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