Alle Artikel mit dem Schlagwort: Städte

Tipps Städtetripp Hamburg mit Kindern

3 Tage Hamburg mit Kindern

Was haben die Hamburger nur immer mit ihrem Schietwetter?! Ich könnte gar nicht behaupten, dass es in Hamburg so oft regnet und kalt ist. Drei Mal waren wir im letzten Jahr dort und immer war das Wetter angenehm, im August sogar sonnig und warm. Und selbst in diesem Jahr im März war es einfach herrlich. Tja, wenn Engel reisen, oder? ;-) Auch wenn ich Hamburg auch bei fiesem Wetter gerne hab, bei Sonnenschein strahlt die Perle einfach noch viel mehr. Alle drängen nach draußen, das Leben findet auf der Straße statt und man kann sich der guten Laune nicht entziehen. Sicherlich auch ein Grund, warum uns die drei Tage und er Hansestadt mit den Kindern so gut gefallen haben. Hamburg ist definitiv eine der Städte, die man auch als Familie sehr gut bereisen kann. Das Angebot ist riesig und alleine der Hafen ist für (Binnen)Kinder eine eigene faszinierende Welt. Wir haben im Mövenpick Hotel Wasserturm auf der Schanze gewohnt und sind von dort aus am morgen los gezogen, um die Sehenswürdigkeiten zu erkunden. Der Spannungsbogen aus Attraktivitäten, die …

Städtereisen im Winter: Paris

Paris, Du Schöne! Ein paar Mal war ich schon in dieser Stadt, aber leider immer nur für einen Tag. Der Charme lies sich erahnen, die größeren Sehenswürdigkeiten kurz besuchen, aber so richtig ‚erleben‘ konnte ich sie bisher noch nicht. Die Maison & Objekt, eine Messe für Lifestile, Interior und Design stand schon lange auf der Liste der Messen, die ich besuchen wollte. Sie fand Ende Januar statt und bot in der Tat viele großartige Inspirationen und Produkte für meinen Online Shop Frl. K sagt Ja. Warum das berufliche nicht mit der Reiselust verbinden und ein paar Tage dran hängen, um die Stadt der Liebe im Winter und in aller Ruhe zu entdecken? Zusammen mit meiner Mama, die auch meine Mitarbeiterin ist, lies ich mich treiben im winterlichen Zauber der französischen Metropole. Nur zweieinhalb Stunden braucht der TGV von Karlsruhe nach Paris. Er erreicht beeindruckende 340 km/h wenn er Straßburg hinter sich gelassen hat. Man steigt am Gare de L’Est aus und ist quasi mittendrin in der Stadt.   Da ist sie, diese wunderbare Stadt, in der im Sommer …

Weg im Winter: Stone Town Sansibar

Wir mussten raus. Raus aus dem Alltag, raus aus dem Novembergrau, raus aus der To-Do-Liste und raus aus der Rotznasenzeit. Wieder einmal war diese Reise lange angedacht und geplant, aber recht kurzfristig gebucht. Der Mann hat den strategisch besten Buchungszeitpunkt genau im Blick gehabt und uns sensationelle Flüge mit Oman Air verschafft, die uns sicher und komfortabel von Frankfurt über Muscat nach Sansibar gebracht haben. Uff, alles hat geklappt, vor allem: es waren alle bei Abflug gesund. Seit der Flugstornierung auf Grund von Ohrenschmerzen vor drei Jahren sind wir diesbezüglich immer etwas nervös. „Zieh eine Mütze auf, zu Hause auch Schuhe an und lieber einen dickeren Pullover“ haben Anton und Ida in den Wochen vor dem Abflug andauernd von mir zu hören bekommen. Sansibar war unser Ziel und Sansibar empfing uns mit tropischer Wärme am einem späten Nachmittag Mitte November. Die Insel ist nicht sehr groß und wir meist nur in Kombination mit einer Safari in Tanzania bereist. Es gibt keine Unmengen an Sehenswürdigkeiten, aber sie ist genau richtig, um Licht und Energie zu tanken und …

Ljubljana Altstadt Wochenendtripp Städtereise

Überraschungsbesuch und Geheimtipp für ein Wochenende: Ljubljana!

Eigentlich waren wir einfach nur auf der Heimreise von Kroatien. Nach den Plitvitzer Seen führte die Strecke ein Stück durch Slowenien und anschließend nach Österreich. Eigentlich wollten wir an diesem Tag weiter kommen und nur irgendwo halt machen, um etwas zu kochen und uns die Beine zu vertreten. Dann war da Ljubljana. Ich muss gestehen, dass ich von dieser Stadt schlicht gar nichts wusste. Mir geisterten alte Berichte des Krieges in Jugoslawien durch den Kopf. War da nicht was…? Doch hätte mich jemand gefragt ‚Was fällt Dir zu Ljubljana ein?‘ wäre meine Antwort sehr kurz ausgefallen. Fast wäre es auch dabei geblieben, wenn Ronald mit seinem untrüglichen Sinn für tolle Orte nicht so hartnäckig bei der Parkplatzsuchen geblieben wäre. Mit dem Wohnmobil in Städten einen Parkplatz zu finden kann mitunter ziemlich nervig sein. Aber gut, wir haben ihn irgendwann entdeckt und sind los gestiefelt in Richtung Innenstadt. Was für eine wunderschöne Überraschung uns erwartete! Ljubljana ist so freundlich, hübsch, historisch, liebevoll. Eine Stadt zum Schlendern und Shoppen, zum Kaffeetrinken und Genießen.   Eine Hauptstadt, die uns mit ihrer sympathischen …

Venedig mit Kindern

Hi Venedig! Wir sind noch nicht fertig miteinander.

So meine Liebe, das war ja eher nichts mit uns. Ein One-Day-Stand ohne Höhepunkt, naja, also fast ohne. Das kommt davon, wenn man sich großes wünscht, tolle Ideen mit noch tolleren Bildern im Kopf hat, dann aber mit der harten Wahrheit konfrontiert wird: weißer Himmel und Massen an Touristen. Dabei bist Du ja schon ne Hübsche, aber ich denke, es hat einfach nicht sein sollen mit uns. Ich war ja von über unser online Dating ganz verliebt und konnte es kaum erwarten Dich persönlich kenne zu lernen. Mit all Deinen schönen Ecken, dem ganzen Wasser überall und Spaghetti Vongole. Aber nein, alle waren gegen uns und das sogar schon am frühen Morgen. Wie konnte ich denn ahnen, dass Du an einem Frühlingssonntag so gefragt bist? So ganz außerhalb der Hochsaison? Es gelang mir einfach nicht dich zu erobern. Mühe hab ich mir schon gegeben, hab hier und dort geschaut, bin viel gelaufen, ja sogar zu einer Gondelfahrt habe ich mich hinreißen lassen. Das war entzückend, zugegeben. Da hast Du mir sehr gefallen. Doch packen konnte ich …

Sonnenuntergang am Lighthouse Parc in Vancouver

Magic Light am Lighthouse Parc in Vancouver

Ach Mensch, so schnell war die Woche in Vancouver vorbei. Da ich ja drei Tage auf der Canada Photo Convention war, blieben mir eigentlich nur 3 Tage für die Stadt. Und dafür hab ich ziemlich viel gesehen, wie ich finde. Oder zumindest wieder entdeckt, denn ich erinnere mich noch sehr gut an die Reise vor neun Jahren. ‚Und, wie war’s so alleine unterwegs zu sein?‘ haben mich einige gefragt? Einfach. Und entspannt. Ich hatte das Gefühl eines Déjà-vues, ich konnte es noch fühlen, wie es war ohne Kinder unterwegs zu sein. Ohne Windeln, Trinkflaschen, strategischen Pausen und vor allem wann und wie lange ich wollte. Ja, doch, war echt nett. Es lag jedoch auch an meinem vollen Programm, das ich mir vorgenommen hatte, dass keinerlei Heimweh- oder Sehnsuchtsanfälle auftauchen konnten. Vancouver ist ein absolutes Wohlfühlziel, die Stadt, in der es sich sehr gut leben lässt. Dort fühlt man sich wohl und kann gut sein. Es hat also alles gestimmt. Aber ich kann auch auch nicht leugnen, dass ich Familien mit kleinen Kindern hinterhergeschaut habe. Besonders am …

Rundflug mit dem Wasserflugzeug in Vancouver

Vancouver Must-Do: Ein Flug mit dem Wasserflugzeug!

Die Wasserflugzeuge am Himmel über der Katerfront gehören in Vancouver einfach dazu. Elegant erheben sie sich in den Himmel und ruhig landen sie auch wieder in der Bucht. Mehrere Anbieter bieten unterschiedliche lange Touren an. Von kurzen Rundflügen bis hin zu Tagesausflügen nach Victoria auf Vancouver Island. Es gibt außerdem ne ziemlich coole Route, die man mit dem Wasserflugzeug zurück legen kann: den Mail Run. Dabei begleitet man quasi den Postboten bei seinem Job und fliegt an der Küste entlang, mehrere Stopps eingeschlossen. Unterwegs kann man auch einen Aufenthalt einplanen, ein Rad mieten und die Gegend erkunden. Ich hatte vorher stark überlegt das zu machen, war dann aber ein bisschen unsicher, weil mir bei nem Flug mit ner sehr kleinen Maschine schon mal sehr schlecht war… Keine schöne Vorstellung, wenn dann immer wieder in den Flieger steigen muss. Da das Wetter aber so toll war und die Aussicht vielversprechend, habe ich mich spontan für einen Rundflug entschieden, als ich morgens am Hafen war. Ticket kaufen, einsteigen. Muss man nicht zwingend vorher reservieren, empfiehlt sich aber, wenn …

Muskat – Traditionell und modern. Und beides funktioniert super miteinander.

In Muscat begann unsere Reise und hier endete sie auch. Eine faszinierende Stadt, die vieles charakteristisches vereint, das den Oman auszeichnet. Hier treffen Tradition und Moderne aufeinander, aber sie stoßen sich nicht ab. Im Souq einkaufen und feilschen, Holzboote dümpeln neben Kreuzfahrtschiffen, in den Shoppingmalls kann man internationale Markenkleidung erstehen, tolle Restaurants besuchen oder Museen erkunden. Alles möglich. Das alte Muscat hat einen ganz eigenen Charme. Der Sultanspalast mit seinen strahlend weißen Bauten, die im Licht der untergehenden Sonne strahlen – einfach wunderschön! Wie immer in den frühen Abendstunden. Hatte ich das schon erwähnt…? :-) Zum Sonnenuntergang strömen dann auch alle in die Stadt und in den Souq. An der Promenade wird flaniert und an den Ständen gefeilscht. Die Sache mit dem Souq hat uns auch hier wieder ereilt. Ok, er war schon mal geöffnet und er war recht authentisch, aber unsere persönliche Souq-Benchmark ist nun mal Fes in Marokko. Das nenne ich Souq und der hat uns völlig weg gekickt. Alle anderen ähnelten sich nun irgendwie, waren nett zum Durchlaufen, aber das wars dann auch schon. …

Dieser verflixte Souq. Ein Tag in Nizwa und das erste Fort.

Man kann uns ja nicht vorwerfen, dass wir es nicht versucht haben. Immer wieder lesen wir von den schönen, ursprünglichen Souqs mit ihren Waren aller Art. Mit Obst und Früchten, Tontöpfen, Silberschmuck und Elektrokram. Alles, was der moderne Omani eben so braucht. Groß angepriesen werden sie im Reiseführer und wir haben es schon mehrfach versucht durch einen zu bummeln. Aber wir schaffen es einfach nicht. Morgens um halb zehn waren wir in Nizwa. Dort soll der Souq sehr schön sein. Das Gebäude ist es allemal, denn die ursprüngliche Blechhalle wurde durch einen historisch anmutenden Bau ersetzt. Darin kleine Läden mit – und genau das ist das Problem – geschlossenen Toren. Zu. Am Vormittag. Unter der Woche. Hm. Wenn das das einzige Mal gewesen wäre… aber das ist uns in der Tat noch häufiger passiert. Und auch abends war nicht gerade der Bär los im Basar. Nur die Touristände drumherum hatten geöffnet, was uns eher abschreckte. Wir nahmen mit Fassung: Zeit genug durch die Gassen der Altstadt zu schlendern und das Fort zu erkunden. Das ist …

Die Küstenstadt Sur und ein Hauch von Wüste. Plus eine einzige Schildkröte, der Rest streikte.

Sur liegt gut zwei Autostunden südlich von Muscat entfernt. Wir haben sie als Stop unserer Reise ausgewählt, weil wir die Geschichte mit den Dhaus, den historischen Holzschiffen, ganz interessant fanden und weil wir gerne mal Wasserschildkröten am Strand beobachten wollten, die beim nahegelegenen Ras Al Jinz heimisch ihre Eier ablegen. Als Stadt ist Sur jetzt nicht soo spannend, aber dennoch waren überrascht, wie wohl wir uns gefühlt haben. Die Corniche entlang der Lagune hat Potenzial, wird derzeit aber erst Abends von der hiesigen Jungend genutzt. Tagsüber liegt sie verlassen da, höchstens ein paar Männer sitzen im Schatten der Pavillons und trinken Kaffee.            Wir sind umhergestreunt und haben uns auch die kleine Ausstellung mit historischen Dhaus, den traditionellen Holzbooten angeschaut. Viel spannender war es allerdings in einer der übrig gebliebenen Werften vorbei zu schauen. Diese befinden sich nämlich nicht in einer Halle, sondern einfach direkt am Strand. Dort liegen sowohl alte, langsam verrottende Boote, als auch halb fertige, die gerade gebaut werden. Nach traditioneller Bauweise – immer noch. Kein Nagel wird verwendet, alles ist Handarbeit und …