Alle Artikel in: Ziele für Familien

Herbstgefühle: Familienausflug auf die Hornisgrinde

Wie so oft zum Jahresende fallen einem hundert Sachen ein, die man eigentlich machen wollte, aber irgendwie doch nicht umgesetzt hat. Auf meiner Liste stehen mindestens noch 15 Blogposts zu Ausflügen, Reisen, Hotels und anderen Ideen, die ich eigentlich gerne mit Euch teilen würde. Mal schauen, ob ich es schaffe, aber ich werde einfach mal jede Woche ein bis zwei Beiträge veröffentlichen, um dieses Tagebuch hier zu aktualisieren und unsere Erlebnisse festzuhalten. Das muss doch möglich sein, denn was einmal fotografiert und beschrieben ist, bleibt für immer in Erinnerung. Kreuz und quer und nach Lust und Laune nehme ich Euch mit nach New York, Österreich, Sri Lanka, Hamburg, Aruba und auf die Hornisgrinde. Hornis What? Die Hornisgrinde! Der höchste Berg im nördlichen Schwarzwald. Sonntagsausflugsziel Schwarzwald Als unsere lieben Freunde Jasmin (schaut mal auf ihren Blog Elbmadame) und Torben im Oktober ein paar Tage zu Besuch waren zog es uns nach draußen. Der Herbst rief! Nach dem herrlich langen und warmen Spätsommer freuten wir uns auf kühle und windige Tage. Vom Mummelsee (über den Ausflug im Frühjahr …

Reisepläne 2016 – Das Jahr vor dem Schulanfang.

Morgen ist Weihnachten. Die Kids dürfen heute bei der Oma übernachten und Mama sortiert. Geschenke, Klamotten und Gedanken. Vor allem Gedanken, denn im kommenden Jahr werden wir ein Schulkind haben. Das wird toll, Anton freut sich schon sehr und auch wenn er zu Schulbeginn gerade erst sechs wird, glauben wir, dass er das richtig gut meistern wird. Das stellt uns natürlich vor ganz neue (Reise-)Herausforderungen. Der Alltag wird schon laufen, da machen wir uns keine Sorgen. Aber wie wird es sein eine Reisen nur in den Ferien antreten zu können und vor allem lange im Voraus planen zu müssen?! Es nimmt mit etwas die Panik, wenn ich bei meinen Bloggerkollegen Planet Hibbel, Weltwunderer oder nordic family mitlesen, denn die bekommen das ja auch hin. Klar schaffen wir das, aber wohin und vor allem: zu welchem Preis? Hübsch in der Nebensaison die besten Flug- und Hotelpreise abgreifen ist dann nicht mehr drin. Wir werden sehen, es bleibt spannend. Ronald ist angefixt und vergleicht mal wieder fleißig. Dafür nutzen wir das Jahr 2016 noch mal für ein …

Verreisen mit Kleinkindern. Warum gerade das so einfach ist.

Wir sind noch einige Tage unterwegs und schon erreichen mit einige Mails von Eltern, die sich fragen, wie wir das denn so machen, wenn wir mit den Kindern unterwegs sind. Hm. Was machen? Interessant ist da vor allem die Perspektive, die macht einen nämlich total locker. Anders herum betrachtet: was ist am Unterwegssein mit Kindern so schlimm? Oder gar am Ziel? Wir haben ein Mantra, der uns bei der Reiseplanung immer hilft: Ostsee oder Indischer Ozean? Das ist den Kindern doch egal. Aber der Indische Ozean ist wärmer. Was ich damit sagen will: für Kindern spielt es doch fast keine Rolle, wo sie sich aufhalten. Da ist München so fremd wie Muscat. Je jünger, desto einfacher ist es. Man reist ja auch nur in Länder, in denen es auch Kinder gibt. Könnt Ihr Euch das vorstellen? Ich will es nicht runter spielen und auch nicht auf die leichte Schulter nehmen, denn klar überlegen auch wir bei der Wahl des Ziels gründlich, ob es ernsthafte gesundheitliche oder sicherheitstechnische Risiken gibt. Malaria oder politische Unruhen? No, thanks! Und je älter die …

Kindheitserinnerungen mit Liliputanern und sehr coole Adrenalinschübe, aber nicht im Biene Maja Land.

Manchmal ist es sehr bizarr an welche Dinge aus der Kindheit man sich erinnert. Wie kleine Lichter flackern sie auf, beleuchten wie ein Spot nur eine Sichtweise und sind wieder weg. Alles andere bleibt im Dunkeln und erscheint nicht wichtig. Ich frage mich, woran sich unsere Kinder später erinnern werden. Was ist prägend und was nur ein Augenblick? So gedankenverloren bin ich nur, weil ich für den hiesigen Post zum Holiday Park Hassloch nach Liliputanern recherchiert habe und auf den Artikel aus der Süddeutschen Zeitung Magazin gestoßen bin. Mir geht es nämlich ähnlich wie dem Autor Till Krause. Der Holiday Park war früher ein Highlight in den Sommerferien. Bestückt mit Brötchen, Obst und Trinkpäckchen haben wir dort als Kinder phantastische Tage verbracht. Sind Bötchen gefahren, haben der Wasserski Show zugesehen und erste Geschwindigkeitsrekorde genossen. Und Liliputaner betrachtet. Witziger Weise hatte ich das im Vorfeld völlig vergessen, als wir vor ein paar Wochen dort waren. Doch im Park gibt es ein Museum zur Geschichte des Parks und dort steht einer dieser kleinen Wohnwagen mit Glasfront, in …

Friedliche Sonntagsleere in Kopf und Landschaft

So wie dieses Bild fühlt sich mein Körper sonntags im Sommer an. Friedlich, aber leer mit der Tendenz zu Sonne. Nach einem Arbeitssamstag mit zehn, zwölf oder noch mehr Stunden auf den Beinen plus Anreise bin ich verkatert und brauch grad mal gar kein Programm mehr. Im Garten rumliegen ist auch nett, aber nur ungefähr 20 Minuten, denn dann fangen die Fragen an und an Ruhe ist nicht zu denken. Dann lieber raus, was unternehmen, Freunde treffen und irgendwo was essen. Perfekter Sonntagsausflug für Familien aus Karlsruhe: die Siedlung Sallenbusch bei Weingarten. Das ist so friedlich dort oben. Felder, Wiesen, Pferde. Ein Bäumchen hier und ein Wölkchen dort. Seele was brauchst Du mehr? Auch wenn die Seele gerade Ruhe gibt, so knurrt nach einem Spaziergang der Magen. Laufrad geparkt, Buggy ausgeräumt und rauf auf die schöne Terrasse des Backhaus Sallenbusch. Unter Sonnenschirmen und mit Saftschorle ist die Welt erst recht in Ordnung, Pommes und Wurstsalat dazu – prächtig! Die Kinder sind auch glücklich, weils Essen einfach lecker ist und es auch noch einen Spielplatz gibt. …

Die Mayas ohne Willi. Ein Besuch der Ruinen in Tulum und Uxmal

„Anton, morgen schauen wir uns alte Ruinen an. Das wird spannend.“ „So wie die Ritterburg bei der Oma?“ „Ja, so ähnlich. Aber ohne Ritter. Die haben die Mayas gebaut vor langer Zeit.“ „Die Bienen? Ist der Willi auch dabei gewesen?“ „Äh, ne, keine Bienen. Die Mayas waren Menschen. Ein Volk, das vor langer Zeit in Mexico gelebt hat.“ „Warum?“ So viel zum Thema Lehrauftrag auf Reisen. Es hat zwei Ruinen gedauert bis wir zweifelsfrei festgestellt haben, dass es dort keine Bienen gab. Insgesamt waren wir in drei Ausgrabungsstätten gewesen. Tulum, Uxmal und Chichén Itzá. Zu letztem kommt noch ein separater Post, denn das war irgendwie anders… Die Ruinen von Tulum waren nur 20 Minuten von unserem Hotel entfernt, so dass wir einen Vormittag dort verbracht haben. Manche Blickwinkel kennt man schon von Reisekatalogen oder anderen Prospekten. Die Hauptpyramide liegt nämlich direkt am Meer, sogar einen kleinen Strand gibt es, den man über eine Treppe erreichen kann. Wir waren sehr froh, dass am Himmel ein paar Schleierwolken zu sehen waren, denn das gesamte Gelände liegt in …

Die MSC Divina – Dieses Schiff tut uns einfach gut

Nach der ersten Kreuzfahrt im letzten Jahr waren wir ja auf Grund der vielen praktischen Vorteile und des Komforts schnell überzeugt, dass wir das noch einmal machen werden. Uns war klar, dass die Tour mit dem Camper Spaß machen wird und wir gerne so unterwegs sind. Aber wir wussten auch, dass da ganz schön viel Alltag mit dabei sein würde. Man muss einkaufen, kochen bzw. fürs Essen sorgen, aufräumen, waschen, schauen wo man hin will, wo man schläft, was es zu sehen gibt, was sich lohnt etc. Viele To Dos, eine echte Reise eben. Es war gut, dass wir erst Ende Januar gestartet sind, denn Ronald hatte schon im Januar Elternzeit. So konnte ich für Frl. K sagt Ja vieles vorbereiten, alle Fotoaufträge abschließen, gemeinsam haben wir einiges im Haus geschafft… Kurz, wir sind nicht gestresst aufgebrochen und konnten uns von Anfang an auf die Reise einlassen. Das war viel besser als damals in Neuseeland. Dennoch haben wir in weißer Voraussicht auch viele ruhige Phasen eingeplant, auf die wir uns am Ende der Wohnmobil Tour …

Seaworld Florida: Einmal Tiere & Adrenalin bitte

Dem äußerst anstrengenden Tag in Magic Kingdom folgte ein weiterer Freitzeitparktag, an dessen Morgen wir stark gezweifelt haben, ob wir genug Energie besitzen, ihn ebenfalls mit viel Spaß durchzustehen. Seaworld wollten wir uns anschauen, der Tiere und der Rides wegen, denn die kamen bei der Mickey Maus ein wenig zu kurz. Glücklicherweise öffnet Seaworld seine Tore nur von 9.00-19.00 Uhr, was für unseren Morgen eine deutliche ‚Entstressung’ bedeutete. Auch die Tatsache, dass viel, wirklich viel weniger Besucher dort waren, machten diesen Tag zu einer recht entspannten Sache. Weil wir unbedingt die beiden Achterbahnen und auch weitere Fahrgeschäfte für Erwachsene fahren wollten, überraschte mich Ronald mit einem Fast Pass, mit dem man an den Warteschlangen vorbei direkt in die Fahrgeschäfte gehen konnte. Auch wenn nicht so viel los war, war das ein durchaus luxuriöses Gefühl wie ein VIP einfach einsteigen zu kommen. Da er auch mit den Kindern nutzbar war, mussten wir auch an den Familienattraktionen nicht anstehen. Spaß für alle! Die Kinder waren von den Rochen, Delphinen und anderen Tieren begeistert. Eine Show mit Seelöwen …

Große Ohren, kleine Mäuse, Kinderträume und lauter blöde Sachen, die schief laufen

Eins vorweg: es war wirklich großartig bei der Mickey Maus! Ein Tag voller Lachen, Spaß, Erinnerungen und Freude. Sehr perfekt und genau so, wie wir ihn uns gewünscht haben. Aber er war hart erkämpft, denn bevor wir Pluto und Co trafen ging trotz aller vorausschauender Planung mal wieder nichts gerade. Das macht einen irre. Da versucht man alles gut zu Takten und zu koordinieren und dann läuft es völlig aus dem Ruder und am Ende sitzt man auf dem Walmart Parkplatz und isst Country Chicken. Wir waren so stolz, als wir Sonntag am frühen Nachmittag in Tampa aufbrachen, um nach Orlando zu fahren. Knappe zwei Stunden Fahrtzeit waren geplant. Zuvor waren wir noch ne kleine Runde im Outlet shoppen, dann ein Mittagessen und nach 15 Minuten schlafen beide Kinder selig. Die Autobahn ist frei, der Starbucks Kaffe steht im Becherhalter und Mama & Papa freuen sich auf eine entspannte Fahrt, während der man auch mal in Ruhe ein paar Worte miteinander wechseln kann. Das war gut, wirklich. Als wir die Stadtgrenze Orlandos erreichten wurden die …

Klatschnasse Elefanten

Der Singapore Zoo ist eine wahre Pracht. Eigentlich sieht er gar nicht wirklich aus wie ein Zoo, es fehlen nämlich die offensichtlichen Gehege und Zäune. Die Tiere und ihr Lebensraum wurden so authentisch wie möglich in die Umgebung integriert, so dass man eher das Gefühl hat zufällig am weißen Tiger vorbei zu kommen, als ihn hinter Absperrungen zu beobachten. Affen schwingen von Baum zu Baum über unseren Köpfen und vom Nilpferd trennt uns nur ein fast unsichtbarer Graben. Seine Ausmaße sind riesig, so dass man locker einen Tag drin verbringen kann. Abhilfe auf den langen Wegen schafft ein Bähnchen, bei dem man an bestimmten Stationen zu- und aussteigen kann. Oder man fährt einfach mal fünf Runden am Stück durch den Zoo, weil es wie aus Eimern schüttet. So haben wir das nämlich gemacht. Unser Besuch ist wahrlich ins Wasser gefallen. Nach der langen Anreise mit U-Bahn und Bus haben wir uns auf einen entspannten Tag mit vielen Tieren gefreut, doch schon nach einer guten Stunde mussten wir uns geschlagen geben. Es hörte einfach nicht auf …