Fotografie, Reiseerinnerung
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Helft mir mal bitte: Gedanken über die Reisefotografie und ein paar Eindrücke aus Istanbul

Zur Zeit bereite ich mich intensiv auf den Workshop ‚Einfach bessere Urlaubsbilder‘ vor, den ich Mitte November erstmalig geben werde. So viele meiner Kunden hatten mich danach gefragt, so dass ich dachte: warum eigentlich nicht? Ein richtig praktischer Einsteigerworkshop für alle, die endlich mit ihrer Spiegelreflexkamera umgehen können möchten und sich schöne Urlaubsfotos wünschen.

Jedenfalls wühle ich mich da so durch mein Archiv und meine Gedanken kreisen darum, wie das denn so ist, wenn man im Urlaub mit der Kamera unterwegs ist. Welche ‚Probleme‘ oder besser Herausforderungen hat ein Anfänger denn wirklich? Ich meine mich gut an meine ersten Versuche erinnern zu können, als Autodidakt kämpft man sich da ganz schön durch, liest viel und probiert aus. Manches kapiert man schnell, anderes dauert ewig, aber die Freude am Fotografieren ist immer ein Teil von mir gewesen.

Weil ich eher ein praktischer Mensch bin und das alles nicht so künstlerisch empfinde, gehts mir auch darum Euch ganz praktische Anleitungen mitzugeben. Erst mal an der Kamera in der Hand verstehen, wofür welcher Schalter da ist und was diese Rädchen da alle machen.

Und dann wird es Rezepte geben, wie man in welcher Lichtsituation an die Sache rangeht. Wie fotografiert man nen Sonnenuntergang, wie spielende Kinder am Strand, wie ein schönes Essen, wie eine Landschaft oder eine Stadt. Das ist zumindest mein Plan.

Die Präsi steht weitestgehend, aber ich fände es sehr toll, wenn mir der ein oder andere hier mal im Kommentar seinen fotografischen Bauchschmerz hinterlässt. Was klappt nicht, was würdet Ihr gerne besser machen?

Aus den Antworten mach ich ne kleine Serie hier auf dem Blog, damit auch alle etwas davon haben. Vielleicht könnte man sogar Bilder von Euch zeigen, um daran zu erklären, wie es hätte besser laufen können.

Ich bin gespannt, wo der Schuh drückt und lasse Euch noch schnell ein paar Eindrücke aus Istanbul und dem schönen Geschäft Lalay hier, in dem wir ein geniales Hammamtuch erstanden haben, das auch auf der nächsten Reise definitiv wieder mit kommt. Dazu dann ganz bald mehr…

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16 Kommentare

  1. Liebe Katja,

    ich kämpfe bei Städtetrips meist mit der richtigen Kombination aus aus ISO, Blende und Zeit, um das ganze einerseits plastisch abzubilden, andererseits überbelichtete Bereiche oder zu dunkle Fotos zu vermeiden. Gerade bei hellem, aber bewölkten Himmel empfinde ich das Bild dann als „falsch“, weil die Umgebung der Häuser zu dunkel, der Himmel aber übermäßig hell wird.
    Lightroom bietet da zwar Möglichkeiten, dies anzugleichen, aber das muss doch auch aus der Kamera heraus besser gehandelt werden können. Und ich stelle manchmal zu Hause fest, dass ich zudem das Bildrauschen dann wiederum als zu stark empfinde. Verstehst du, was ich meine? Gibt es da Faustregeln?

    Liebste Grüße,
    Jasmin

    • Katja sagt

      Hi Jasmin,
      gute Fragen! Ich belichte dann meist auf einen Mischpunkt, d.h. nehme nicht die Matrix, sondern die Sportmessung und suche mir eine Stelle, die weder hell noch dunkel ist. Wenn die korrekt belichtet ist, saufen Dir in der Regel weder die Tiefen ab, noch fressen die Lichter aus. Allerdings hat die Technik halt auch ihre Grenzen, wenn man so eine Helligkeitsverteilung mittags um zwölf fotografiert, ist das kaum zu schaffen. Dann hilft nur sich nen anderen Bildausschnitt zu suchen, in dem das Licht ebenmäßiger ist. Ansonsten ist die Nacharbeit in der Tat der Weg der Wege… :-)

  2. Verena sagt

    Hallo Katja,
    ich bin ja nächse Woche ja mit dabei bei dem Workshop… Der Punkt, der mir am meisten zu schaffen macht, ist die Fülle an Fotos, die im Urlaub entsteht – gerade, wenn man mit Kind reist und dann auch noch viele Fotos vom Kind macht und nicht nur von der Umgebung. Ich brauche immer Ewigkeiten, bis ich die Urlaubsfotos mal endlich in einem Fotobuch habe. Die Zeit fehlt mit Kind noch mehr als vorher ohne Kind schon. Es würde mir helfen zu erfahren, wie man viele Fotos zügig ausselektieren und (wenigstens grob, also Weißabgleich und Helligkeit/Kontrast o.ä.) bearbeiten kann. Lightroom besitze ich nicht, nur PS4.
    Bei den Motiven hab ich die meisten Probleme bei Stränden. Die sehen oft toll aus und wirken auf den Fotos meist langweilig, weil sie eben nur gerade sind und sonst nichts. Wenn dann keine interessanten Wolken am Himmel sind, wirkt das Foto irgendwie uninteressant.
    Und beim sich zunehmend schneller bewegenden Kind wird es auch immer schwieriger schöne Situationen einzufangen, wo der Hintergrund gleichzeitig noch eine gute Kulisse bildet. Ich finde es schwer, bei Urlaubsfotos, auf denen auch das Kind zu sehen sein soll, auch noch manuelle Einstellungen zu wählen. Meist ist die Situation eh viel zu schnell rum, die man festhalten will (das Kind läuft weg etc.). Deswegen nehme ich immer den P-Modus und setze die ISO auf Automatik. Die Folge sind dann Serien von zig misratenen Bildern und ein genervter Ehemann, weil das 20. Foto immer noch nicht gut genug ist… Oft setze ich dann den Blitz ein, damit das Kind wenigstens scharf ist, aber das ist ja keine gute Lösung. Oder das Kind wird durch den (sich nicht bewegenden) Ehemann ersetzt ;-)
    Bin gespannt auf nächste Woche,
    liebe Grüße,
    Verena

    • Katja sagt

      Liebe Verena,
      genau diese Fragestellung werden wir übernächste Woche ausgiebig besprechen :-) Ich verspreche Dir hiermit hochheilig ne Antwort und freu mich auf unser Wiedersehen!

  3. Tanja sagt

    Ich tu mich, als absoluter Neuling natürlich schwer mit den ganzen technischen Einstellungen, aber abgesehen davon, auch ein mit dem „kreativen“ … welchen Ausschnitt wähle ich, wieso hab ich ständig soviele Leute im Hintergrund, welches Motiv lohnt sich aus welcher Perspektive.

  4. Simone sagt

    Hi Katja,

    mir stellen sich sowohl technische, als auch gestalterische Fragen.
    Wie finde ich schnell die richtige Kombination zwischen Blende, Belichtungszeit und ISO. Ganz oft bin ich in der Situation, dass ich einfach auf „P“ fotografiere und auch den Weißabgleich auf „Auto“ lasse, da sonst mein Motiv schon wieder weg ist, bis ich mal alles eingestellt habe.
    Wie bekomme ich trotz (oder vielleicht auch gerade wegen) Gegenlichts eine schöne stimmige Aufnahme?
    Wann bin ich mit der Mehrfeld- und wann mit der Spotmessung besser bedient? Wie steht es mit dem Fokus? Lieber nur mit einem mittleren Fokuspunkt das anvisieren, was scharf sein soll und dann mit halb gedrücktem Auslöser den Ausschnitt so schwenken, das mein Bild passt, oder vielleicht doch eher mit mehreren Fokusfeldern arbeiten?
    Und dann frage ich mich immer wieder, wie ich mein Motiv spannend halten kann (gerade bei Stränden und Städten) und es nicht so eine 0815 Aufnahme wird.

    LG Simone

    • Katja sagt

      Liebe Simone, das zu beantworten ist meine komplette Serie :-)
      Aber ne gute Struktur für mich und ich werde ganz bestimmt einige Deiner Fragen aufgreifen! Wird nur einen Moment dauern, dann da spielen mehrere Dinge mit rein.
      Danke Dir!
      LG, Katja

      • Simone sagt

        Sehr schade, dass ich für deinen Workshop zu spät dran war…
        Vielleicht klappt es ja ein anderes Mal – Freu mich auf jeden Fall schon auf deine angekündigte Foto-Serie hier auf dem Blog!
        LG Simone

  5. Julia Gros sagt

    Hallo liebe Katja!
    Was das Fotografieren betrifft bin ich wahrscheinlich die Ahnungslosete von allen in unserer Runde… Das läuft bei uns nämlich immer so, dass ich meinen lieben Mann drum bitte, mir die Kamera so einzustellen ( natürlich mit dem jeweils passenden Objektiv) um dies und jenes gut fotografieren zu können. Hm, also bisher hat es sich eben nur auf ein paar Spielereien beschränkt. Aber das soll sich nun ändern und ich hoffe, mit deiner Hilfe ein wenig mehr Unabhängigkeit mit der Kamera zu erlangen;-)
    An sonsten bin ich einfach nur total gespannt und freue mich, dich kennenlernen zu dürfen!
    Liebe Grüße und bis nächste Woche!
    Julia

    • Katja sagt

      Liebe Julia, das ist natürlich auch ne Methode :-)
      Du bist genau richtig in der nächsten Woche! Julian kann dann frei machen ;-))

  6. Liebe Katja,
    ich habe meist auch mehrere Probleme:
    Die Fotos sehen auf dem Kameradisplay – auch beim Reinzoomen – scharf aus. Wenn ich sie dann nachher aber auf dem Rechner in Originalgröße anschaue, stelle ich fest, dass sie wie einen Schleier haben. Das enttäuscht mich jedes Mal wieder.
    Außerdem bin ich kein Freund vom Objektivwechsel. Man muss sich ein ruhiges Plätzchen suchen, anhalten und herumschrauben und manchmal möchte man ja auch einen Schnappschuss machen und dann muss es schnell gehen. Zwar nutze ich ein Zoom-Objektiv, mit dem ich schon ziemlich weit heran komme, aber für unbemerkte Fotos habe ich damit trotzdem nicht genug Abstand. Vielleicht hast du ja eine Empfehlung oder kannst mich vom häufigeren Objektivwechsel überzeugen ;-).

    Liebe Grüße!
    Rio

    • Katja sagt

      Hi Rio,
      um das beantworten zu können, müsste ich tatsächlich mal ein Foto sehen, weil es so schwer einzuschätzen ist. Ich würde auch auf die Qualität der Linse tippen, aber ohne Bilder zu kennen ist das schwierig. Wenn Du magst, schick bei Gelegenheit mal was rüber: mail@katjaheil.de
      LG, Katja

      • Liebe Katja,
        ich habe es schon mit mehreren Objektiven probiert und habe das Problem trotzdem. Das Angebot dir ein Foto zu schicken nehme ich gerne an :-).

        Liebe Grüße!
        Rio

  7. Katharina Wipfler sagt

    Liebe Katja,

    ich habe genau die gleichen Schwierigkeiten wie Verena und Simone…

    Wenn das Licht mitspielt ist es ja noch einigermaßen in Ordnung aber sobald widrige Umstände sind wie grauer Himmel oder Kerzenlicht kommt gar nichts bei raus. Ich bin auch eher so ein Mensch, ich setze erst auf P, TV und AV und dreh einfach am Rädchen und schau wo das beste Resultat rauskommt… Mich würde auch interessieren wie man die Einstellungen schnell wählen kann weil sonst meist mein Motiv schneller weg ist als ich schauen kann… Auf dem Spielplatz ist alles einfach nur auf Vollautomatik.

    Freu mich schon so sehr auf nächste Woche!

    Liebe Grüße,

    Katharina

  8. Liebe Katja,

    Gute Bilder im Urlaub aber vor allem in meiner Tätigkeit als Stylistin sind super wichtig. Mein Mann hat vor paar Jahren sich sehr für die Fotografie interessiert und mehrere Objektive, Blitzer und zwei Kameras (Canon) gekauft. Er hat versucht durch die vielen Magazine sich über die Fotografie schlau zu machen, bis heute weiss keiner von uns wie man mit dem ganzen Equipmnet richtig umgeht. Also liegt das ganze schön im Schrank und sammelt Staub. Hin und wieder greife ich zur meiner Kamera (das ältere Modell von den beiden) und mach paar Bilder für SAVI. Ich weiss nicht, ob im Rahmen dieses Workshops es die Zeit zulässt, würde ich gerne auch über einfache Anwendungen der Bildbearbeitung erfahren. Wie mache ich eine Collage für einen Blogpost, Größe und Format. Mit den ganzen Einstellungen und Fachbegriffen kenne ich mich überhaupt nicht aus. Ich probiere es einfach aus und manchmal gelingt auch was))))

    Ich denke dieser Workshop ist ein guter Start und freue mich total auf nächsten Freitag!

    Liebe Grüße,

    Viktoria

  9. Liebe Katja,

    ich bin absoluter Einsteiger und tue mich selbst mit meiner System Kamera schwer im richtigen Moment die richtige, oder zu mindestens eine gute Einstellung zu wählen.

    Für mich wäre es schon sehr hilfreich einen kleinen Abriss zu bekommen, wie man mit wenig wissen möglichst viel aus den Bildern rausholen kann.

    Und ich würde mich freuen im Workshop ein paar Hinweise, Ideen und Kniffe zu bekommen wie man einen Blick für Situationen und Motive bekommt, die sich gut für ein Foto eignen.

    Ich freue mich sehr auf unseren Workshop.
    Bis morgen, liebe Grüße
    Eva

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