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Die Teeplantage in den Highland sind ein absolutes Must See in Sri Lanka!

Sri Lanka’s Teeplantage in den Bergen – Must See!

Wir haben ja nun wirklich schon einige faszinierende Landschaften auf diesem Planeten entdecken dürfen. Wenn ich da an Neuseeland denke, an die Dolomiten oder Sansibar oder Mexiko, habe ich sofort viele der Bilder im Kopf, die uns bei den jeweiligen Roadtripps begeistert haben. Ein großer Favorit ist heute dazu gekommen, denn die Berge Sri Lankas haben uns nicht nur gut gefallen, sie haben uns absolut begeistert! Wir trinken gerne Tee, hatten bisher aber wenig Ahnung davon, wie er angebaut und produziert wird. Teeplantage bei Madulkelle auf Sri Lanka Es wirkt wie ein riesiger Garten Eden. Anders kann man es kaum beschreiben. Dieses Grün ist so allmächtig, dass man sich kaum vorstellen kann ein anderes Grün danach noch als Grün zu bezeichnen. Es sind schmale, holprige Wege, die nach oben führen. Botoniert sind sie in aller Regel, große Schlaglöcher und hervorstehende Steine sowie eine fehlende Leitplanke lassen den Weg abenteuerlich werden. Mehr als einmal haben wir das Auto aufgesetzt… Doch diese Fahrt war berauschend! Unser Ziel am ersten Tag in den Bergen war die Madulkelle Tea …

Sri Lanka: Besteigung des Sigiriya Felsens mit Kindern

Da sind wir nun. Vor zwei Tagen sind wir auf Sri Lanka gelandet und haben die Insel schon jetzt ins Herz geschlossen. Das Klima ist tropisch, aber nicht zu heiß, die Menschen sind uns bisher offen und hilfsbereit, aber wenig aufdringlich begegnet und die Natur und Landschaft haben uns schlichtweg berauscht. Weite Steppen mit struppigem Gras wechseln sich mit saftig grünen Reisfeldern ab. Bananenpalmen wiegen sich im böigen Wind und die Wege schlängeln sich mit ihrem roten Sand entspannt durch das Gestrüpp, vorbei an einfachen Häusern mit spielenden Kindern. Das Autofahren auf den Hauptstraßen ist jedoch wirklich was für Fortgeschrittene, aber dazu später mehr. Heute gibt es alle wichtigen Infos und ein Erfahrungsbericht zum Besteigen des Sigiriya Felsens. Dieser Monolith im Landesinneren beherbergte früher eine Festung. Der Name leitet sich von ‚Siha Giri‘ ab, was Löwenfelsen bedeutet. 1982 ist er zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt worden. Sigiriya mit Kindern erklimmen Dass wir diesen Felsen besteigen wollten, war schnell klar. Unsicher waren wir uns, ob das mit den Kindern eine gute Idee ist, denn der Aufstieg ist kein leichter Spaziergang. …

Wüste und Oase – Faszinierende Kontraste in Abu Dhabi

Ganz still war es. Nur das leise Rauschen des Windes war zu hören. Einige Sandkörner flogen über unsere Füße hinweg. Keiner hatte das Bedürfnis auch nur ein Wort zu sagen. Selbst die Kinder schwiegen beeindruckt. Wir waren in der Wüste angekommen. Auch während des zweiwöchigen Aufenthalts in den Emiraten wollten wir einige Tage herum fahren und Land und Leute, Landschaften und Städte erkunden. Gemixt mit einigen Tagen am Pool war dies eine ziemlich ideale Urlaubskombination für uns und die Kids. Die Wüste. Diese Weite, diese Reduktion auf ganz wenige Komponenten: Sand, Sonne, Hitze. Wenn es Orte gibt, die mich erden und entschleunigen, dann sind es genau solche. Reduktion der Eindrücke, Konzentration auf das Wesentliche. Überleben? Ja, plötzlich steht man in mitten einer unendlichen Fläche rot schimmernder Sanddünen und denkt ‚Hier könnten wir sterben, wenn etwas passieren würde und uns niemand hilft‘. Klar geht das auch ganz prima im Autoverkehr einer Großstadt, aber hier ist es so greifbar wie verletzlich wir sind und wie abhängig. Und dennoch erfüllt es mich mit großem Frieden da zu stehen, die …

Emirate statt Brasilien – Über schwere Entscheidungen und last, last minute

So, hier sind wir nun. Ich sitze auf dem Balkon unseres Zimmers in Abu Dhabi, unter mir die hübsche Hotelanlage samt Pool, links der Kanal und rechts das Restaurant, in das wir gleich lecker essen gehen werden. Zwölf herrliche Tage mit Sonne und Wärme liegen schon hinter uns. Wir haben einiges gesehen hier in den Emiraten, waren aber auch mal faul und haben ein paar Tage am Pool verbracht. So weit so schön. So gewöhnlich. Oder so ungewohnt. Denn unsere Pläne waren waren ja andere… Vor Antons Einschulung in diesem Jahr wollten wir noch mal länger los. Zuerst hatten wir fünf Wochen im Sinn, doch diesen Plan mussten wir recht schnell verabschieden, denn mein Shop und das neue Atelier lassen das einfach nicht mehr so problemlos zu. Sobald es um physische Waren geht, ist das schöne Leben als scheinbar digitaler Nomade schnell vorbei. Gut, dann aber drei Wochen, das sollte zu schaffen sein! Nach Brasilien wollten wir und nachdem wir recht kurzfristig an Weihnachten sehr günstige Flüge ergattert haben, freuten wir uns sehr auf diese Tour kreuz …

Factpack: Sansibar mit Kindern

Huch, wie die Zeit vergeht! Wir packen schon wieder die Koffer, aber ich möchte eine Reise auch hier noch abschließen: Sansibar! Nachdem ich Euch schon mit Strandfotos gespamt habe, packe ich einfach noch ne Ladung drauf – den schönsten Strand hatten wir nämlich im Konokono Beach Resort auf Sansibar. Aber keine Sorge, dazu kommt eine ordentliche Ladung Information. Alles Wichtige, das Ihr wissen solltet, wenn Ihr mit Kindern nach Sansibar reisen möchtet. Anreise Sansibar Es gibt mehrere Airlines, die Sansibar über unterschiedliche Verbindungen anfliegen. Condor fliegt non Stop, hatte unserer Meinung nach aber einen eher überschaubaren Service und dafür recht hohe Preise. Außerdem ist die Boing 767 eher ein betagtes Modell, das hier zum Einsatz kommt. Ethiopian Airlines fliegt über Addis Abeba und Kilimanjaro. Bis Addis Abeba genießt man eine neue Boeing 787, weiter gehts allerdings mit einer älteren Boeing 767. Letztendlich haben wir uns für Oman Air entschieden. Ab Frankfurt und München fliegt man über Muscat nach Stone Town Sansibar. Die erste Etappe dauert ca. 6 Stunden mit der neuen Boing 787, die zweite dann noch einmal fünfeinhalb mit …

Weg im Winter: Stone Town Sansibar

Wir mussten raus. Raus aus dem Alltag, raus aus dem Novembergrau, raus aus der To-Do-Liste und raus aus der Rotznasenzeit. Wieder einmal war diese Reise lange angedacht und geplant, aber recht kurzfristig gebucht. Der Mann hat den strategisch besten Buchungszeitpunkt genau im Blick gehabt und uns sensationelle Flüge mit Oman Air verschafft, die uns sicher und komfortabel von Frankfurt über Muscat nach Sansibar gebracht haben. Uff, alles hat geklappt, vor allem: es waren alle bei Abflug gesund. Seit der Flugstornierung auf Grund von Ohrenschmerzen vor drei Jahren sind wir diesbezüglich immer etwas nervös. „Zieh eine Mütze auf, zu Hause auch Schuhe an und lieber einen dickeren Pullover“ haben Anton und Ida in den Wochen vor dem Abflug andauernd von mir zu hören bekommen. Sansibar war unser Ziel und Sansibar empfing uns mit tropischer Wärme am einem späten Nachmittag Mitte November. Die Insel ist nicht sehr groß und wir meist nur in Kombination mit einer Safari in Tanzania bereist. Es gibt keine Unmengen an Sehenswürdigkeiten, aber sie ist genau richtig, um Licht und Energie zu tanken und …

Sommerfrische im Dezember – Mit dem 4WD auf dem Saiq Plateau im Oman

Der Begriff ‚Sommerfrische‘ wirkt im Dezember im Oman irgendwie schräg. Es war nämlich wirklich frisch, als wir oben auf dem Saiq Plateau aus dem Auto ausgestiegen sind. Über 2.000 Meter über dem Meer wehte uns tatsächlich ein kühler Wind mit 14 Grad um die Nase. Huch, sehr ungewohnt. Der Winter im Oman ist unglaublich herrlich, Temperaturen knapp unter 30 Grad, trockene Luft und ein strahlend blauer Himmel. Im Gegensatz zum äußerst heißen Sommer eine sehr angenehme Jahreszeit, in der die Omanis keine Erfrischung in den Bergen suchen. Das Plateau darf nur mit Allradantrieb befahren werden, weshalb wir unseren PS-lahmen Nissan Sunny für einen Tag gegen einen Landcruiser eingetauscht haben. Zu Beginn der Auffahrtsstraße in Birkat Al Mouz stehen mehrere Autovermietungen zur Verfügung, die genau auf diese Tagesausflügler ausgerichtet sind. Der Mietpreis pro Tag liegt bei ca. 80 Euro. Eine Polizeistation kontrolliert die Fahrtauglichkeit der Autos und dann gehts los. Hoch hinaus und das auch richtig steil. Entgegen unserer Erwartungen (Allrad und so) waren alle Straße auch hier super ausgebaut und asphaltiert. Und dennoch ist der Vierradantrieb nötig, denn einige …

Dieser verflixte Souq. Ein Tag in Nizwa und das erste Fort.

Man kann uns ja nicht vorwerfen, dass wir es nicht versucht haben. Immer wieder lesen wir von den schönen, ursprünglichen Souqs mit ihren Waren aller Art. Mit Obst und Früchten, Tontöpfen, Silberschmuck und Elektrokram. Alles, was der moderne Omani eben so braucht. Groß angepriesen werden sie im Reiseführer und wir haben es schon mehrfach versucht durch einen zu bummeln. Aber wir schaffen es einfach nicht. Morgens um halb zehn waren wir in Nizwa. Dort soll der Souq sehr schön sein. Das Gebäude ist es allemal, denn die ursprüngliche Blechhalle wurde durch einen historisch anmutenden Bau ersetzt. Darin kleine Läden mit – und genau das ist das Problem – geschlossenen Toren. Zu. Am Vormittag. Unter der Woche. Hm. Wenn das das einzige Mal gewesen wäre… aber das ist uns in der Tat noch häufiger passiert. Und auch abends war nicht gerade der Bär los im Basar. Nur die Touristände drumherum hatten geöffnet, was uns eher abschreckte. Wir nahmen mit Fassung: Zeit genug durch die Gassen der Altstadt zu schlendern und das Fort zu erkunden. Das ist …

Die Küstenstadt Sur und ein Hauch von Wüste. Plus eine einzige Schildkröte, der Rest streikte.

Sur liegt gut zwei Autostunden südlich von Muscat entfernt. Wir haben sie als Stop unserer Reise ausgewählt, weil wir die Geschichte mit den Dhaus, den historischen Holzschiffen, ganz interessant fanden und weil wir gerne mal Wasserschildkröten am Strand beobachten wollten, die beim nahegelegenen Ras Al Jinz heimisch ihre Eier ablegen. Als Stadt ist Sur jetzt nicht soo spannend, aber dennoch waren überrascht, wie wohl wir uns gefühlt haben. Die Corniche entlang der Lagune hat Potenzial, wird derzeit aber erst Abends von der hiesigen Jungend genutzt. Tagsüber liegt sie verlassen da, höchstens ein paar Männer sitzen im Schatten der Pavillons und trinken Kaffee.            Wir sind umhergestreunt und haben uns auch die kleine Ausstellung mit historischen Dhaus, den traditionellen Holzbooten angeschaut. Viel spannender war es allerdings in einer der übrig gebliebenen Werften vorbei zu schauen. Diese befinden sich nämlich nicht in einer Halle, sondern einfach direkt am Strand. Dort liegen sowohl alte, langsam verrottende Boote, als auch halb fertige, die gerade gebaut werden. Nach traditioneller Bauweise – immer noch. Kein Nagel wird verwendet, alles ist Handarbeit und …

Fata Morgana oder tatsächlich eine Oase? Wadi Tiwi und Wadi Shab sind einfach wunderschön!

In unserem Erdkundesaal in der Schule gab es eine in die Jahre gekommene Infotafel, so ein Ding, das mit zwei Holzstangen aufgehangen war. Sie hing direkt neben meinem Platz und immer wieder schweifte mein Blick damals dort hin. Darauf zu sehen war eine Stadt, deren Häuser vornehmlich aus Lehmziegeln gebaut waren. Alles beige, Ton in Ton. Doch drum herum stand ein herrlicher Palmenhain, wie ein grüner Rahmen sah das aus. Ringsherum hohe, karge Berge. Keine Ahnung, welche Stadt dort abgebildet war, nur an das Bild kann ich mich erinnern, aber ich glaube mittlerweile fest, dass dies ein Ort im Oman gewesen sein muss. Wir haben genau das erlebt. Das Wort Oase bekommt eine ganz neue Bedeutung, wenn man sie selbst gesehen hat. In unserem Sprachgebrauch wimmelt es ja nur so von Oasen. Die Wohlfühloase hat bestenfalls auch noch ne Wellnessoase und alles deutet darauf hin, dass dies ein wundervoller Ort sein muss. Ist es, das kann ich nur beglaubigen. Auf unserem Weg nach Sur haben wir uns zwei Wadis angeschaut. Wadi gibt es einige im …